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Männer kaufen deutlich anders
Nach welchen Mechanismen kaufen Männer eine Brille? Beim Autokauf geht es weiblichen Käuferinnen um Farbe und Form. Männer hingegen fragen nach PS und Drehmoment.
Auch bei Kleidung sieht es ähnlich aus. Frauen zelebrieren Shopping - Sie geniessen das Fühlen und Probieren. Die meisten Männer haben nach der 2. Anprobe schon genug und verschieben den Einkauf.
Laut KGS (Kuratorium „Gutes Sehen“) werden deshalb bereits bei der Entwicklung neuer Brillenfassungen bereits die „richtigen“ Attribute der Damen- und Herrenkollektionen berücksichtigt. Männer legen mehr Wert auf Solidität und Beständigkeit. Männer neigen nicht nur bei Autos dazu, emotionale Entscheidungen rational zu begründen. Wenn es eine plausible funktionale Story zu einem höherwertigen Produkt gibt, dann ist es den Männern auch bei der Brille willkommen. Je mehr Hightech in einer Brille steckt, desto mehr freut sich der Mann.
Viele Hersteller entwickeln deshalb raffinierte Detaillösungen, geradezu feinmechanische Meisterwerke, ob es schraubenlose Befestigungen , unsichtbare Lötstellen oder andere Details sind. Und die Fassungen werden immer puristischer.
Nebenbei sorgen flexible Hightech-Materialien für Vorsprung durch Technik beim Tragekomfort. Je leichter die Fassung, desto angenehmer ist die Brille zu tragen. Ein Münchner Hersteller bietet eine Fassung an, die weniger als 2,5 Gramm wiegt, weniger als ein Blatt Papier!
Letztendlich muss die Fassung gefallen, vor allem dem Käufer. Und das als Ergebnis eine Brille mit optimalem Sehkomfort herauskommt, dafür sorgt der Augenoptiker mit seiner Glasberatung und seinem handwerklichen Können. Auch das ist ein wichtiger Bestandteil eines Hightech-Produktes. Ein guter Augenoptiker vor Ort ist eben durch nichts zu ersetzen.
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